Es streiten sich die “Geister” oder besser die “Länder” darüber, wer denn nun die Pommes Frites erfunden haben soll.

Eine der Legenden besagt dass es die Belgier waren:
In einem Manuskript aus dem Jahr 1781 von einem gewissen Joseph Gérard heißt es: “Die Einwohner von Namur, Huy, Andenne und Dinant haben die Gewohnheit in der Maas zu fischen, diesen Fang dann zu Frittieren, um ihren Speisezettel zu erweitern, v.a. den der armen Leute. Wenn die Gewässer zugefroren sind und das Angeln nur schwer möglich ist, schneiden die Einwohner Kartoffeln in Fischform und Frittieren diese dann. Diese Vorgehensweise ist mehr als 100 Jahre alt.” Das bedeutet - Belgier aßen demnach schon etwa 1680 (!) frittierte Kartoffeln! Pommes frites könnten also aus nichts anderem als dem Versuch entstanden sein, kleine sprottenähnliche Fische zu ersetzen.

Ich will mich nicht auf die Äste hinauslassen, was ich aber mit Gewissheit sagen kann, ist, es waren sicher nicht die Amerikaner (obwohl diese das auch behaupten)

Uns gefällt diese Geschichte deshalb so gut, weil diverse Quellen behaupten, in Belgien gibt es die besten Pommes der Welt… also entschieden wir uns das Maison Antoine in Brussel zu besuchen. Die New York Times schreibt nämlich dass dort die Welltbessten Pommes serviert werden, nun das will wirklich was heissen.

Maison Antoine

Im Nachhinein muss ich aber sagen, die Pommes waren zwar sehr gut, und wurden in duzenden Varianten angeboten… sie waren aber doch meiner Meinung nach nicht die Welltbessten :-)
Als ich die Pommes mit Muscheln bestellen wollte, nahm der “Herr Antoine” ein Gläschen mit Muscheln aus dem Kühlschrank… Muscheln aus dem Glas… ich habe dann was anderes bestellt.

Die bessten Pommes die ich je essen durfte wurden mir hier serviert.